"Ich bin eine Pusteblume"

 

Zweideutig - komische Gedichte und Erzählungen aus JULIE SCHRADERs unfrommem Leben und Werk. Eine verblüffend unzüchtige Dichterin um 1900...

 

 

"Paar-Spaltereien"

 

Haariges bei Loriot, Valentin, Tucholsky, Kästner und anderen.

Mann und Frau denken und fühlen völlig verschieden. Eigentlich passen sie gar nicht zusammen. Dennoch versuchen sie es immer wieder. Kostproben dieser mühsamen Versuche lassen Haariges zu Tage treten... 

 

  

"Du bist schuld, dass ich sie höre"

 

Fabeln und Gedichte von Lessing, Goethe und Schiller.

 

 

"Musik und Texte mit Biss"

 

Ein Abend zum Gruseln.

 

 

"Heinerblut"

 

Poesie und Prosa in hessischer Mundart von Iris Strombergers Ur-Großvater Robert Schneider.

 

 

"Vom Engel, der nicht mitsingen wollte"

 

Die schönsten Weihnachtgeschichten und -gedichte mit musikalischer Begleitung.

 

Presse:

"Wer hat das als Kind nicht geliebt, das Vorlesen von Geschichten. Im Theater "Lichtspiele" bei Hildesheim waren am Samstagabend keine Kinder im Publikum, sondern Erwachsene, die zur Schauspielerin Iris Stromberger gekommen sind. "Vom Engel, der nicht mitsingen wollte" hieß der Titel des Programms, das die schönsten Weihnachtsgeschichten ankündigte, und der ausverkaufte Saal ließ keinen Zweifel darüber aufkommen, daß sich auch Erwachsene gerne von Geschichten verzaubern lassen, besonders, wenn sie in solch vielfarbiger Auswahl und mit so gekonnter Mimik und Gestik zu hören waren wie Iris Stromberger sie darbot. Ob es sich um den aufmüpfigen Engel handelte, der das Mitsingen verweigerte und somit die Himmelsordnung ins Wanken brachte oder ob uns das Christkind selber erzählte, worüber es lächeln mußte, heiter bis komisch, besinnlich bis anrührend waren diese Geschichten, die in ihrer Abfolge immer wieder neu Spannung boten. Da sitzt jede Atempause so gezielt, da zieht die angenehme und variationsreiche Stimme der Schauspielerin den Zuhörer so in ihren Bann, daß man die berühmte Stecknadel fallen hören konnte. An diesem Abend wurde nicht nur vorgelesen, sondern mit schauspielerischer Brillianz schlüpfte Iris Stromberger in die jeweiligen Figuren, in die verschiedenartigen Situationen hinein, daß man in die Handlung der Geschichten hineingezogen wurde. Ob man lachen oder weinen mußte, der 90- minütige Abend verging wie im Fluge und das einfühlsame Spiel des Pianisten, das auch musikalisch weihnachtlich stimmte, rundete den gelungenen Abend ab. Schade, daß Weihnachten nur einmal im Jahr ist..."

Hildesheimer Anzeiger

 

 

"Unrecht leiden ist besser als Unrecht tun"

 

Musikalische Lesung gegen Intoleranz und Fremdenhass

 

Presse:

Die Darmstädter Schauspielerin Iris Stromberger hat im Bessunger Jagdhofkeller Texte vorgetragen, die sich gegen Intoleranz und Fremdenhass wenden. Den musikalischen Rahmen am Sonntag schuf die Klezmer-Klarinettistin Irith Gabriely, begleitet von Peter Przystaniak am Flügel.

 

Auf dem Bessunger Judenfriedhof befindet sich das Grab des fortschrittlichen Juden Julius Landsberger. Er war der erste Rabbiner der Liberalen Synagoge in der Friedrichstraße und nach ihm ist auch der Platz vor der Gedenkstätte auf dem Gelände der heutigen Städtischen Kliniken benannt. Dort möchte der Förderverein Liberale Synagoge mit einer Gedenktafel an den Orientalisten erinnern, wofür er derzeit Spenden sammelt. Auftakt für die Spendenkampagne war am Sonntagabend eine Benefiz-Lesung mit Iris Stromberger und Irith Gabriely im gut besuchten Jagdhofkeller. In „Weder noch“ besingt Iris Stromberger die Tragik des Migranten, der niemals ein Zuhause hat. Dies trifft auch auf die Musikanten zu, weswegen sie mit Irith Gabriely Rücken an Rücken steht, die mit der Klarinette ihre melancholischen Worte umspielt. Es ist nicht das einzige Lied von Georg Kreisler, das im Jagdhofkeller erklingt. Couplets wie „Der Weg zur Hölle“, in dem sie sich fragt, wie ihr Leben verlaufen wäre, wenn sie damals den Goldstein genommen hätte, sind eine der starken Seiten der Schauspielerin. (...)

Iris Strombergers Rezitate verlangen konzentriertes Zuhören. Ein Märchen von Wolfgang Weyrauch oder auch Bertolt Brechts Worte der Mutter Courage, die fassungslos ist, angesichts der Verwüstungen des Krieges. Fritz Depperts „Schiefauge Rotkopf“ ist ebenso dabei wie die „Gitarre des Herrn Hattunoglu“ von Heinrich Hannover.

Texte von Cordelia Edvardson sind zu hören, die „das Lächeln Jerusalems am honiggelben Nachmittag“ beschreiben, Peter Härtlings Gedanke, was wäre, „wenn jeder eine Blume pflanzte“, Erich Frieds „Gespräch mit einem Mitläufer“ oder Lessings Parabel vom Schaf, das gegenüber Zeus beteuert, es sei besser, Unrecht zu leiden, als Unrecht zu tun.

Bei der Zugabe blitzt wieder der Schalk aus den Augenwinkeln von Irith Gabriely, als sie die Zuhörer mit einer variantenreichen Version von Benny Goodmans „You smile and the Angels sing“ (Wenn du lachst, höre ich die Engel singen) in den winterlichen Abend entlässt.

Darmstädter Echo